Der Prüfprozess von hirebadge®
transparent, teamgetragen und psychologisch fundiert
hirebadge® prüft Führung, Unternehmenskultur und Ausbildung dort, wo sie täglich gelebt wird: im Team. Der Prozess startet durch Nominierungen aus dem Arbeitsalltag, wird unabhängig und psychologisch fundiert ausgewertet und folgt klaren, nachvollziehbaren Kriterien – ohne Ranking, aber mit belastbarer Entscheidung und konkreten Entwicklungsimpulsen. Was hirebadge® nicht ist: hirebadge® ist kein Ranking und kein „Wir sind die Besten“-Wettbewerb. Es geht nicht darum, Unternehmen gegeneinander auszuspielen, sondern darum, Standards sichtbar zu machen. Das Siegel ist außerdem nicht käuflich: Bezahlt wird ausschließlich der Prüfprozess – nicht das Ergebnis.
hirebadge Prüfprozess
Nachvollziehbar geprüft. Klar ausgezeichnet.
So entstehen glaubwürdige Arbeitgeber- und Mitarbeitersiegel von hirebadge®
Orientierung, die Bewerbenden und Unternehmen wirklich hilft
Arbeitgebersiegel sollen Orientierung geben – für Bewerbende, Mitarbeitende und Unternehmen. Genau deshalb ist bei hirebadge der Prüfprozess so aufgebaut, dass er nachvollziehbar, überprüfbar und manipulationsresistenter ist. Wir möchten keine Auszeichnung, die auf Selbstdarstellung oder unklaren Bewertungslogiken basiert. Stattdessen prüfen wir Arbeitgeberqualität strukturiert und mit methodischer Sorgfalt – damit das Ergebnis belastbar ist und Vertrauen schafft.
Abgrenzung von Selbstdarstellung und unklaren Vergabelogiken
Viele Auszeichnungen wirken nach außen stark, lassen aber offen, wie Bewertungen zustande kommen. hirebadge positioniert sich bewusst anders: Wir wollen kein Siegel, das durch Selbstdarstellung entsteht oder durch reine Marketinglogik geprägt ist. Stattdessen prüfen wir Arbeitgeberqualität strukturiert und mit klaren Standards – damit die Aussagekraft für Bewerbende, Mitarbeitende und Unternehmen belastbar bleibt.
Vertrauen durch Methodik und klare Standards
Ein sauberer, dokumentierter Prozess schafft Vertrauen – intern und extern. Unternehmen erhalten nicht nur eine Auszeichnung, sondern eine nachvollziehbare Standortbestimmung, die die Qualität von Führung, Kultur und Ausbildung greifbar macht. So wird die Arbeitgeberqualität nicht behauptet, sondern systematisch geprüft und begründet.
Teamgetragen: Der Startpunkt liegt im Arbeitsalltag
Nominierung aus dem Team statt Selbstbewerbung
Der hirebadge Prüfprozess startet nicht durch eine Bewerbung des Unternehmens, sondern durch Nominierungen aus dem Team. Das ist der entscheidende Unterschied zu vielen klassischen Award-Modellen. Denn Führung, Zusammenarbeit und Ausbildung lassen sich am glaubwürdigsten durch diejenigen beurteilen, die sie täglich erleben – nicht durch Selbstdarstellung oder Kampagnen.
Organisatorische Zustimmung erst nach der Nominierung
Erst wenn eine Nominierung vorliegt, wird das Unternehmen informiert und kann organisatorisch zustimmen – beispielsweise zum Zeitfenster, zu Kontaktwegen oder zum Audit-Setup. Damit bleibt der Ursprung des Prozesses authentisch und die Auszeichnung wird nicht top-down ausgelöst. Das stärkt die Glaubwürdigkeit des Signals und schützt die Integrität des Prüfprozesses.
Glaubwürdige Signalwirkung im Recruiting
Für Bewerbende ist entscheidend, ob ein Siegel nachvollziehbar und vertrauenswürdig ist. Ein teamgetragener Startpunkt erhöht die Akzeptanz, weil er zeigt: Die Auszeichnung entsteht aus gelebter Realität. Damit wird hirebadge zu einem glaubwürdigen Signal im Recruiting und zu einer aussagekräftigen Ergänzung im Employer Branding.
Was wir prüfen: Führung, Kultur und Ausbildung
Führung als erlebte Qualität im Alltag
hirebadge prüft Führung nicht über Image, sondern über erlebte Realität: Wie wird kommuniziert? Wie fair werden Entscheidungen getroffen? Wie sicher fühlen sich Menschen, Feedback zu geben oder Kritik zu äußern? Gute Führung zeigt sich in Vertrauen, Klarheit und Verantwortung – genau diese Aspekte werden strukturiert erfasst und bewertet.
Unternehmenskultur: Zusammenarbeit, Fairness und psychologische Sicherheit
Unternehmenskultur ist mehr als Werte auf der Website. Entscheidend sind Zusammenarbeit, Umgang mit Fehlern, Entwicklungsmöglichkeiten und das Gefühl, ernst genommen zu werden. Deshalb prüft hirebadge Dimensionen wie Teamzusammenhalt, Fairness, Feedback- und Lernkultur sowie psychologische Sicherheit – zentrale Faktoren für Bindung, Leistung und Gesundheit am Arbeitsplatz.
Ausbildungsqualität: Verlässliche Begleitung und echte Entwicklung
Im Bereich Ausbildung geht es um mehr als formale Standards. Wir betrachten, ob Auszubildende sich unterstützt fühlen, ob Lernen ermöglicht wird und ob Begleitung verlässlich statt zufällig passiert. Training Excellence macht Ausbildungsqualität sichtbar, wenn sie im Alltag spürbar ist: durch Struktur, Wertschätzung, klare Kommunikation und Entwicklung.
Wie wir prüfen: standardisiert, nachvollziehbar und unabhängig
Mehrere Bausteine – je nach Auditstufe sinnvoll kombiniert
Der Prüfprozess kombiniert – abhängig von Unternehmensgröße und Audittyp – mehrere Elemente wie anonyme Erhebungen, strukturierte Gespräche und definierte Qualitätschecks. Dadurch entsteht ein Gesamtbild, das sowohl die Perspektive der Mitarbeitenden als auch methodische Sicherungsmechanismen berücksichtigt. So bleiben Aussagekraft und Fairness gewahrt.
Klare Trennung von Organisation und fachlicher Bewertung
Damit der Prozess unabhängig bleibt, sind Rollen bewusst getrennt: Organisation und Kommunikation stellen einen sauberen Ablauf sicher, während die fachliche Bewertung nach festen Standards erfolgt. Diese Trennung reduziert Interessenkonflikte und sorgt dafür, dass Entscheidungen nicht durch operative oder kommerzielle Aspekte beeinflusst werden.
Dokumentierte Entscheidungslogik statt Blackbox
Ein zentraler Anspruch von hirebadge ist Transparenz. Das bedeutet: Kriterien, Bewertungsdimensionen und die Entscheidungslogik sind erklärbar. Am Ende steht keine Blackbox, sondern ein nachvollziehbares Ergebnis, das Unternehmen und Teams verstehen können – inklusive der Gründe, warum ein Siegel vergeben wird oder nicht.
Psychologisch fundiert: Validierung statt Bauchgefühl
Fundierte Dimensionen aus der Arbeits- und Organisationspsychologie
Arbeitsklima, Führung und Kultur sind komplex – und genau deshalb braucht es eine fundierte Methodik. hirebadge setzt auf Dimensionen, die in der Arbeits- und Organisationspsychologie etabliert sind, anstatt auf beliebige Fragebögen oder reine Stimmungsbilder. So entstehen Ergebnisse, die nicht nur „passen“, sondern fachlich begründbar sind.
Plausibilitätschecks und fachliche Einordnung
Die Auswertung erfolgt nicht automatisch nach dem Motto „Durchschnitt = Ergebnis“, sondern wird fachlich eingeordnet. Plausibilitätschecks und methodische Prüfungen helfen, Verzerrungen zu reduzieren und ein realistisches Gesamtbild zu erzeugen. Das ist entscheidend, damit eine Arbeitgeberauszeichnung nicht nur hübsch wirkt, sondern Substanz hat.
Qualitätssicherung als Schutz der Glaubwürdigkeit
Psychologische Fundierung ist für hirebadge nicht ein „Add-on“, sondern Kern des Qualitätsanspruchs. Sie schützt die Glaubwürdigkeit der Auszeichnung und stellt sicher, dass das Ergebnis belastbar ist. Dadurch wird hirebadge zu einem Signal, das Teams ernst nimmt und Bewerbenden Orientierung bietet.
Kontext zählt: Kennzahlen werden nicht pauschal bewertet
Objektive Daten als ergänzende Evidenz
Wo sinnvoll und verfügbar, können objektive Kennzahlen – etwa Fluktuation oder Ausbildungsabbrüche – ergänzend berücksichtigt werden. Das Ziel ist nicht Kontrolle, sondern zusätzliche Evidenz: Stimmen erlebte Kultur und messbare Entwicklungen plausibel zusammen? Solche Daten können helfen, Muster zu verstehen und Aussagen abzusichern.
Einordnung statt Schnellurteil
Kennzahlen sagen ohne Kontext wenig aus. Deshalb bewertet hirebadge solche Werte nicht pauschal, sondern berücksichtigt Unternehmensgröße, Branche, Standortfaktoren und Rahmenbedingungen. Das schützt vor Fehlinterpretationen und sorgt für Fairness, gerade bei kleinen oder spezialisierten Organisationen.
Kein starres Punktesystem – sondern nachvollziehbare Bewertung
hirebadge arbeitet nicht mit simplen Rankings oder schematischem Scoring, das komplexe Realität reduziert. Stattdessen werden Kennzahlen – sofern genutzt – als Teil eines Gesamtbildes interpretiert. So bleibt die Prüfung erklärbar und fair, ohne Arbeitgeberqualität in eine reine Zahl zu pressen.
Ergebnis: klare Entscheidung und konkrete Orientierung
Keine Rangliste, sondern eine belastbare Entscheidung
hirebadge erstellt kein öffentliches Ranking. Am Ende steht eine klare, dokumentierte Entscheidung – basierend auf Kriterien, Mindeststandards und der fachlichen Einordnung der Ergebnisse. Das schützt die Reputation und sorgt für ein seriöses Signal, das nicht von „Wettbewerbsplatzierungen“ lebt.
Ergebnisbericht mit Stärken, Mustern und Handlungsfeldern
Unternehmen erhalten einen Ergebnisbericht, der nicht nur zusammenfasst, sondern Orientierung gibt: Was läuft gut? Welche Muster sind sichtbar? Wo bestehen Entwicklungsfelder? Dazu kommen priorisierte Empfehlungen, die zwischen Quick Wins und nachhaltigen Maßnahmen unterscheiden – damit aus dem Prüfprozess echte Verbesserung entstehen kann.
Zeitlich befristet – damit Qualität aktuell bleibt
Bei erfolgreichem Ergebnis wird das hirebadge-Siegel für 12 Monate vergeben. Die zeitliche Befristung sorgt dafür, dass Arbeitgeberqualität nicht einmalig behauptet wird, sondern aktuell bleibt. Das stärkt die Aussagekraft im Recruiting und macht Fortschritt über Zeit sichtbar.
Datenschutz und Vertraulichkeit: Feedback verdient Schutz
Sensibles Feedback braucht einen sicheren Rahmen
Damit Mitarbeitende ehrlich antworten können, braucht es Vertrauen. Deshalb ist Datenschutz integraler Bestandteil des hirebadge Prüfprozesses. Wir behandeln Rückmeldungen als sensible Informationen, die geschützt und verantwortungsvoll verarbeitet werden müssen – technisch, organisatorisch und in der Kommunikation.
Aggregierte Auswertung ohne Rückschlüsse auf Einzelpersonen
Ergebnisse werden grundsätzlich aggregiert ausgewertet, sodass keine Rückschlüsse auf einzelne Personen möglich sind. Gerade in kleineren Teams ist diese Schutzlogik entscheidend, damit Feedback nicht zur Belastung wird, sondern zur Grundlage für Weiterentwicklung.
Vertraulichkeit als Basis für belastbare Ergebnisse
Ohne Vertraulichkeit entsteht kein ehrliches Bild. Deshalb ist der Prozess so gestaltet, dass Teams sicher sein können: Ihre Stimmen werden geschützt. So entsteht eine belastbare Grundlage für eine glaubwürdige Arbeitgeberauszeichnung, die aus dem Arbeitsalltag heraus entsteht und Vertrauen verdient.
hirebadge® – echte Anerkennung beginnt im Team
Der Prüfprozess bei hirebadge® wird durch Mitarbeitende angestoßen. Ihre Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag bilden die Grundlage dafür, gelebte Arbeitgeberqualität sichtbar und überprüfbar zu machen.
Was umfasst der hirebadge®-Fragenkatalog?
Der hirebadge®-Fragenkatalog ist Bestandteil eines psychologisch fundierten Prüfprozesses und dient nicht der reinen Stimmungsabfrage, sondern der strukturierten Bewertung der gelebten Arbeitsrealität. Er enthält:
  • Je nach Auditstufe 12–40 standardisierte Aussagen, die die Arbeits-, Führungs- und Teamkultur abbilden (Small Team Audit mit kompakter Kern-Erhebung, Standard Audit mit erweiterter Datentiefe)
  • Bewertung über eine einheitliche fünfstufige Antwortskala (von klarer Ablehnung bis klarer Zustimmung), um Vergleichbarkeit und statistische Einordnung zu ermöglichen
Alle Aussagen sind klar definierten Bewertungsdimensionen zugeordnet, u. a.:
  • Führung & Fairness
  • Psychologische Sicherheit & Umgang mit Fehlern
  • Teamzusammenhalt & Zusammenarbeit
  • Feedback, Entwicklung & Wertschätzung
  • Arbeitsbelastung & Ressourcen
  • Sinn, Identifikation & Vertrauen
  • Einhaltung grundlegender Mindeststandards („Hygienefaktoren“)
Ergänzende offene Fragen, in denen Mitarbeitende anonym beschreiben können:
  • Was aus ihrer Sicht besonders gut funktioniert
  • Wo sie konkrete Verbesserungsbedarfe sehen
Diese offenen Rückmeldungen fließen qualitativ in die Gesamtbewertung ein, ersetzen jedoch keine Mindestkriterien.
Abfrage kontextbezogener Strukturinformationen (keine personenbezogenen Einzelprofile), z. B.:
  • Team- bzw. Unternehmensgröße
  • Zugehörigkeitsdauer (in Klassen) Rolle (z. B. Mitarbeitende, Teamleitung – anonymisiert)
Diese Angaben dienen ausschließlich der Einordnung der Ergebnisse, nicht der Bewertung einzelner Personen. Wichtig für die Transparenz: Der Fragenkatalog ist neutral formuliert, nicht unternehmensindividuell anpassbar und folgt festen Qualitätsstandards. Eine Auszeichnung erfolgt nicht automatisch aufgrund guter Einzelwerte, sondern nur bei einem stimmigen Gesamtbild inkl. erfüllter Mindestkriterien. Bei sehr kleinen Teams wird bewusst auf feingranulare statistische Aussagen verzichtet – hier wird die Aussagekraft durch Triangulation aus Umfrage, Interviews und Mindeststandards abgesichert.
COMPETARO Journal
Wer Arbeitgeberqualität transparent machen will, braucht mehr als Schlagworte. Im COMPETARO Journal findest du Analysen, Einordnungen und praxisnahe Beiträge zu Employer Branding, Führungskultur, Unternehmenskultur und Arbeitgeberauszeichnungen – fundiert und verständlich.
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